Konzept für die Nutzung der „Geislinger Hütte“ unter CORONA-Bedingungen

(Anlage C zur Hüttenordnung der „Geislinger Hütte“)

Die Sektion Geislingen ist darauf bedacht, alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass die Gäste der Geislinger Hütte gesundheitlich so gut wie möglich geschützt werden. Die dadurch bedingten Einschränkungen verlangen von allen Gästen Rücksichtnahme und kameradschaftliches Miteinander.
Dabei richten wir uns besonders nach folgenden Vorgaben:

  1. Viertes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite („Bundesnotbremse“) vom 22.04.2021
  2. BaWü Corona-Verordnung in der ab 07.06.2021 gültigen Fassung
  3. Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung ab 07. Juni 2021 („Stufenplan“)
  4. Informationen des Landratsamtes (Göppingen) zum Coronavirus

Da die Entwicklung der COVID – Pandemie dynamisch ist und die politischen Abstimmungen und Entscheidungen sich dem anpassen, unterliegt auch dieses Konzept einer ständigen Überprüfung und Anpassung. Insbesondere können sich die jeweils zulässigen Öffnungsschritte auch kurzfristig inzidenz-abhängig ändern.

Deshalb ist es die unabdingbare Voraussetzung für die Anmietung der Hütte als Ganzes bzw. für die Buchung einer Übernachtung, dass der verantwortliche Hauptnutzer verbindlich erklärt, die jeweils gültigen CORONA-Regeln des Landkreis Göppingen zu kennen, zu beachten und durchzusetzen.

1. Allgemeines

1.1 Zugang zur Hütte

Mit der Anmeldung, spätestens mit Eintreffen, erklärt jeder Gast, dass er / sie

  • von einer COVID-19 Infektion genesen ist oder
  • vollständig gegen COVID-19 geimpft ist oder
  • tagesaktuell negativ auf COVID-19 getestet ist, dieser Test ist drei Tage gültig und
  • keine Symptome einer möglichen Corona-Infektion hat.

Die Kontrolle und Gewährleistung dieser Zutrittsbedingungen obliegt dem verantwortlichen Hauptmieter / Hüttendienst

1.2 Die grundsätzlichen Forderungen,

  • Abstand halten
  • Infektionsrisiken vermeiden
  • Hygienemaßnahmen befolgen

führen in ihrer Konsequenz zu Einschränkungen in der Nutzung der Hütteninfrastruktur und bestimmen wesentlich das Verhalten der Hüttengäste. Zweck diese Konzepts ist es daher, die notwendigen Einzelbestimmungen zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben aufzuzeigen.

1.3 Alle Gäste werden aufgefordert, die generellen Verhaltensweisen zu beachten:

  • mindestens 1,5 m Abstand zu Personen außerhalb der eigenen Gästegruppe halten
  • auf Händeschütteln oder Umarmungen bei der Begrüßung verzichten
  • Hände mehrmals täglich waschen
  • Niesen oder Husten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch

1.4 In allen gemeinschaftlich genutzten Räumen – außer am Tisch – ist eine FFP 2 – Maske zu tragen.

Davon ausgenommen sind lediglich Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr und Personen, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen der Maske nicht zugemutet werden kann.

1.5 Bettwäsche muss nach jedem Gast bei mindestens 60° gewaschen werden.
In der Geislinger Hütte kann Wäschewaschen zu diesen Standards nicht garantiert werden. Daher sind die Übernachtungsgäste aufgefordert, selbst einen Matratzenüberzug, einen Sommerschlafsack (nicht nur Hüttenschlafsack) und Kissen oder eigene Bettwäsche sowie Handtücher mitzubringen.

1.6 Hinweise durch Aufsteller, Schilder, Bodenmarkierungen oder andere Hilfsmittel sind zu beachten.

1.7 Die Türen der gemeinschaftlich genutzten Räume im EG sind stets OFFEN zu halten zur besseren Durchlüftung und Kontaktvermeidung beim Öffnen.

2. Einzelregelungen

2.1 Belegungsgrundsätze

Schlafräume dürfen nur von jeweils einer Gästegruppe genutzt werden.

Eine Gästegruppe besteht aus:

a) Erwachsenen und minderjährigen Kindern oder Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben oder
b) Personen, die sich untereinander kennen, gemeinsam anreisen und gemeinsam gebucht haben

Die gemeinschaftliche Nutzung der Wasch- und Sanitärräume ist zu minimieren, der Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten.

2.2 Zimmer

In jedem Zimmer können Gästegruppen gem Ziffer 2.1 untergebracht werden. Sie müssen dort die Abstandsregelungen nicht einhalten. Die Gästegruppe entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten in einem Zimmer kann also maximal vier Personen umfassen. Das Zimmer darf nicht mit sich fremden Personen gefüllt werden.
Zur Vermeidung von Infektionsrisiken ist über die vorhandenen Schonbezüge die eigene Bettwäsche zu nutzen!

2.3 Lager

Jedes Lager wird grundsätzlich nur von jeweils einer Gästegruppe gem Ziffer 2.1 a) genutzt. Wird ausnahmsweise eine weitere Gästegruppe untergebracht, ist der Mindestabstand von zwei Matratzenbreiten einzuhalten.
Zur Vermeidung von Infektionsrisiken sind eigene Schlafsäcke (nicht nur Hüttenschlafsack) oder komplette Bettwäsche selbst mitzubringen und zu nutzen!

2.4 Küche

Zur Wahrung des Abstandsgebots und zur Vermeidung von Infektionsrisiken kann die Küche gleichzeitig nur von jeweils einer Gästegruppen, unabhängig von der Personenzahl, genutzt werden. Die Reihenfolge der Küchennutzung ist einvernehmlich zu regeln. Im Zweifel entscheidet der Hüttendienst.

Das benutzte Geschirr ist ausnahmslos in der Spülmaschine zu reinigen. Töpfe, Pfannen etc. sind bei Bedarf von Hand vorzuspülen.

Geschirrhandtücher sind von den Gästen mitzubringen.

Die Arbeitsflächen sind nach jeder Benutzung zu reinigen! Die Nutzung von selbst mitgebrachten Einweghandschuhen wird empfohlen.

2.5 Gastraum

Tische und Stühle sind so zu besetzen, dass der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird. Die Gästegruppen sind dafür verantwortlich, ihre Plätze (Tisch, Bank, Stühle) nach der Benutzung zu reinigen / desinfizieren.

Gleiches gilt bei Nutzung der Terrasse sinngemäß.

2.6 Reinigung

Die Reinigungsintervalle durch die Putzfrau werden nach Möglichkeit verkürzt. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Reinigung der Sanitärräume sowie der Reinigung / Desinfizierung der Lichtschalter, Türgriffe, Treppengeländer. Unabhängig davon sind die Gäste aufgefordert, zusätzliche Reinigungsaufgaben nach Weisung des Hüttendienstes wahrzunehmen.

2.7 Lüftung

Regelmäßiges Lüften dient der Hygiene und fördert die Luftqualität, da in geschlossenen Räumen die Anzahl von Krankheitserregern in der Raumluft steigen kann. Durch das Lüften wird die Zahl möglicherweise in der Luft vorhandener erregerhaltiger, feinster Tröpfchen reduziert. Daher sind die genutzten Räume spätestens alle zwei Stunden intensiv zu lüften. Schräggestellte Fenster reichen nicht aus..

gez. Ernst Gerlach
1. Vorsitzender